Immer mehr Berufe und Ausbildungszweige erfordern einen kompetenten Umgang mit neuen digitalen Technologien, allen voran KI-Anwendungen. Damit niemand zurückbleiben muss, helfen das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) gemeinsam mit der Google Zukunftswerkstatt: Kostenlose Trainings, als E-Learning am Rechner oder in Live-Schulungen, bringen Lernenden und Lehrenden die Zukunftstechnologien näher.
Selbstwirksamkeit gilt als Schlüsselkompetenz für die Zukunft. Doch wie lernen Jugendliche, dass ihre Ideen zählen? Young Empowerment, ein gemeinwohlorientierter Bereich der Learning Design Company Forever Day One, und die Baumarktkette Hornbach gehen einen praktischen Weg: Sie bringen Baumaterialien in Schulen und lassen Schüler*innen ihre eigenen Projekte umsetzen. Bildung wird dabei zum Erfahrungsraum.
Wie kann KI in der überbetrieblichen Ausbildung genutzt werden? Welche Potenziale bietet KI für die ÜBA? Eine Vielzahl der im Rahmen der Förderinitiative „INex-ÜBA“ geförderten Projekte möchte dies herausfinden. Dazu entwickeln und erproben sie KI-gestützte Anwendungen für verschiedene Ausbildungsberufe. Mit KI sollen Auszubildende z. B. individueller und bedarfsgerechter beim Lernen begleitet und das Ausbildungspersonal organisatorisch entlastet werden.
Inmitten globaler Umbrüche — von Digitalisierung über Künstliche Intelligenz bis hin zum Klimawandel — stellt sich eine zentrale Frage für Bildung und Arbeitswelt gleichermaßen: Welche Kompetenzen brauchen Menschen, um in dieser komplexen, sich rasant wandelnden Welt handlungsfähig zu bleiben? Die Antwort führt uns direkt zu einem Begriff, der in den letzten Jahren immer prominenter wurde: Future Skills.
Sarah interessiert sich für Technik, bewirbt sich aber für eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Ahmed arbeitet gern mit Menschen, entscheidet sich jedoch für die Arbeit in einer Kfz-Werkstatt. Beide Jugendlichen folgen damit einem Muster, das Fachkräfte am Übergang Schule-Beruf täglich beobachten: Geschlechterstereotype bestimmen frühzeitig und oft unbemerkt die beruflichen Wege junger Menschen. Sie entscheiden darüber, welche Tätigkeiten überhaupt in Betracht gezogen werden, welche Kompetenzen sichtbar werden und welche Chancen sich daraus ergeben.
Nachwuchstalente für sich zu gewinnen und an sich zu binden ist eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen in Deutschland. Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die veränderten Erwartungen der jungen Generation stellen Arbeitgeber vor neue Aufgaben.
Cybersicherheit ist Chefsache — und zugleich eine Gemeinschaftsaufgabe. Für Götz Schartner, CEO des deutschen Cybersecurity-Dienstleisters 8com, ist sie ein zentraler Baustein moderner Berufsbildung und Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Im Interview erläutert er, warum digitale Sicherheit kein Nischenthema ist, sondern Grundvoraussetzung für Zukunftsfähigkeit, Innovation und stabile Wertschöpfung.
KI-Entwicklung, Cybersecurity, Pflegemanagement — an diese Branchen denkt, wer das Stichwort „Zukunftsberufe“ hört. Doch ein Beruf, der enormes Zukunftspotenzial birgt, fällt den wenigsten ein: Hörgeräteakustiker*in.
Das Handwerk steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Der Fachkräftemangel nimmt immer weiter zu, digitale Technologien verändern Arbeitsprozesse rasant, und die Ansprüche der Kund*innen wandeln sich von Tag zu Tag. Hinzu kommen Klimaschutzauflagen, Globalisierung und ein immer dynamischeres Wettbewerbsumfeld.
Die Mensch und Maschine Deutschland GmbH veranstaltet vom 18. bis 20. November 2025 die Deutsche Meisterschaft in Mechanical Engineering CAD beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Campus Nord.
Das deutsche Bildungssystem erfreut sich wachsender Anerkennung in der Bevölkerung. Eine repräsentative Bürgerbefragung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), der dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) zeigt einen bemerkenswerten Wandel in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Schule und Bildung.
Die duale Berufsausbildung in Deutschland zeigt 2024 ein gemischtes Bild: Während die Gesamtzahl neuer Ausbildungsverträge leicht sank, stieg der Anteil ausländischer Auszubildender deutlich an.
Das Wohnen wird für junge Menschen zu einer existenziellen Herausforderung. Die aktuelle Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen offenbart eine besorgniserregende Realität: Während die Gesamtbevölkerung durchschnittlich 25 % ihres Einkommens für Wohnkosten aufwendet, kämpfen Studierende und Auszubildende mit deutlich höheren Belastungen. 53 % ihres Einkommens geben Studierende für Wohnkosten aus, Auszubildende 41 %. Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen dramatische Unterschiede in der finanziellen Belastung junger Menschen während ihrer Ausbildungszeit.
Die finanzielle Attraktivität einer Ausbildung variiert erheblich und beeinflusst maßgeblich die Berufswahl junger Menschen. Das zeigen aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zur Ausbildungsvergütung im April 2024, die wichtige Erkenntnisse für die berufliche Bildung liefern. 1.238 Euro brutto im Monat verdienten Auszubildende 2024 im Durchschnitt. Doch die Spanne reicht von 914 bis 1.494 Euro – je nach Branche und Unternehmensgröße.
Die Deutsche Berufe-Nationalmannschaft hat bei den EuroSkills 2025 in Herning/Dänemark herausragende Ergebnisse erzielt. 32 Spitzenfachkräfte traten in 28 Disziplinen an und überzeugten mit Können, Kreativität und Teamgeist.
Die duale Berufsausbildung kann sich sehen lassen: 71,6 % der Auszubildenden bewerten ihre Ausbildung positiv. Das zeigt der DGB-Ausbildungsreport 2025, der auf Antworten von 9.090 Auszubildenden aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen basiert. Doch die Detailanalyse offenbart strukturelle Probleme.
Viele Unternehmen verschenken Potenzial bei der Azubi-Gewinnung – nicht weil ihre Ausbildungsangebote unattraktiv wären, sondern weil sie schlecht darüber kommunizieren. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die die Erwartungen junger Menschen zwischen 14 und 25 Jahren mit den Angeboten und Informationsstrategien der Unternehmen verglich.
Eine neue DIHK-Umfrage zeigt die prekäre Lage des deutschen Ausbildungsmarkts: Während Unternehmen händeringend nach geeigneten Azubis suchen, zwingen wirtschaftliche Sorgen viele Betriebe dazu, ihre Ausbildungsplätze zu reduzieren.
Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt: Trotz gestiegener Ausbildungskosten wird die duale Berufsausbildung für Betriebe immer attraktiver. Der Grund: Die Kosten für die externe Rekrutierung von Fachkräften sind überproportional gestiegen.
Ein neues Startup aus dem Allgäu will die Berufsorientierung für junge Menschen grundlegend verändern. Mit einer KI-gestützten App, die wie ein soziales Netzwerk funktioniert, soll der Weg vom Schulabschluss zum passenden Beruf deutlich vereinfacht werden.
Der deutsche Ausbildungsmarkt befindet sich in einem fundamentalen Wandel: Während die Übernahmequote von Auszubildenden 2024 mit 79 % einen neuen Höchstwert erreichte, sank gleichzeitig die Zahl der Ausbildungsabschlüsse dramatisch. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Basis des repräsentativen Betriebspanels.
Jede*r fünfte Schüler*in in Deutschland möchte nach der Schule zunächst arbeiten, anstatt eine formale Berufsausbildung aufzunehmen. Das zeigt die Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025“ der Bertelsmann Stiftung. Besonders häufig betrifft dies Schüler*innen mit niedrigem Schulbildungsniveau – ein Trend, der die Quote der Ungelernten weiter ansteigen lassen könnte.
Traditionelle Lehrmethoden stoßen zunehmend an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Lernende auf komplexe berufliche Anforderungen vorzubereiten. Klassischer Frontalunterricht und lange Theorieblöcke erschweren oft den Transfer in die Praxis. Gleichzeitig müssen Lehrkräfte individuelle Lernbedürfnisse berücksichtigen und große Gruppen effizient unterrichten. Angesichts dieser Herausforderungen entstehen neue Ansätze für die berufliche Bildung. Das Unternehmen Lucas-Nülle hat mit Real Experience Learning (RXL) und der digitalen Lernwelt RXLea einen Ansatz entwickelt, der theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungsszenarien verknüpft.
Wenn Betriebe Schwierigkeiten haben, Ausbildungsplätze zu besetzen, reagieren sie flexibel und lockern ihre Anforderungen an den Schulabschluss. Das zeigt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die im renommierten „International Journal of Manpower“ veröffentlicht wurde. Die Untersuchung von Anett Friedrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am BIBB, belegt einen wichtigen Mechanismus am Ausbildungsmarkt: Der Anteil neu eingestellter Auszubildender mit maximal Erstem Schulabschluss (früher: Hauptschulabschluss) ist in Betrieben signifikant höher, wenn diese Ausbildungsplätze nicht besetzen können.
Ein Jahr nach Einführung der kostenfreien Meisterausbildung in Hessen zeigt sich: Die 3.500-Euro-Prämie wirkt. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori zog bei einer Pressekonferenz in Geisenheim eine positive Bilanz des Förderprogramms, das die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung unterstreichen soll: Seit dem 1. Juni 2024 erhalten Absolvent*innen, die ihre Meisterprüfung oder eine gleichwertige öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, eine Aufstiegsprämie in Höhe von 3.500 Euro. Diese Summe deckt die anfallenden Kosten für Lehrgänge und Prüfungen in der Regel vollständig ab.