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Junge Fachkräfte über Digitalisierung und neue Lernwelten

„Digitale Tools nehmen Routinen ab und schaffen Raum für Kreativität“

In meiner Ausbildung nutze ich täglich digitale Tools, um bei zu planenden Events den Überblick zu behalten. Mit Excel organisiere ich Budgets und Teil­nehmendenlisten, während ich in PowerPoint meine Konzepte so aufbereite, dass die Kunden*innen direkt begeistert sind. Richtig spannend finde ich den Einsatz von KI: Sie hilft mir dabei, mir Veranstaltungsräume schon vorab bildlich vorzustellen oder grobe Materialpläne zu erstellen. Das nimmt mir Routine­aufgaben ab und gibt mir mehr Zeit, um kreativ zu werden. Wenn ich mal nicht weiterweiß, werde ich selbst aktiv: Über YouTube-Tutorials oder Internet-­Recherche bringe ich mir Marketing-Hacks und Präsentationstipps bei. Das schult meine digitale
Kompetenz und mein selbstständiges Lernen. An der Macromedia lerne ich zudem sehr flexibel durch hybride Unterrichtsformen. Besonders motiviert hat mich unser Projekt für das Theaterhaus in Stuttgart: Hier konnten wir direkt in der Praxis testen, wie wir mit neuen Konzepten mehr Besuchende anlocken. Für mich ist diese Mischung aus Theorie, digitalen Tools und echtem Anpacken der beste Weg, um wichtige Skills wie Organisation und Problemlösung nachhaltig zu lernen.

Sophia Baudis, 21 Jahre
Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau, Macromedia Akademie GmbH, Stuttgart

Als Werkstudent am Institut für Baubetrieb und Baumanagement der Universität Duisburg-Essen ist mein Arbeitsalltag fast vollständig digital geprägt. Ich beschäftige mich intensiv mit Building Information Modeling (BIM) sowie der Analyse von Punktwolken. Dabei arbeite ich regelmäßig mit Fachsoftware wie Autodesk Revit, Recap, CloudCompare oder Leica Cyclone 3DR – Tätigkeiten, die analog praktisch nicht umsetzbar wären. Einen großen Mehrwert bietet mir der Einsatz Künstlicher Intelligenz, insbesondere bei der Strukturierung und Quellenrecherche für meine Abschlussarbeit. Auch wenn Chatbots bei komplexen Rechenaufgaben noch an Grenzen stoßen, erleichtern sie mir den Einstieg in neue Themengebiete erheblich. Für die Zukunft wünsche ich mir hier eine noch höhere inhaltliche Präzision. Mein Studium organisiere ich primär über Moodle. Ich schätze die Orts­unabhängigkeit und die Möglichkeit, mein Lerntempo durch digital bereitgestellte Unterlagen selbst zu bestimmen. Besonders sagen mir dezentrale Online-­Tests zu, die komplexe Aufgaben in kleine, bewältig­bare Schritte unterteilen. Ergänzend nutze ich das freie Internet und Videoplattformen zur gezielten Informationsbeschaffung, um mich flexibel und eigenständig fortzubilden.

Alex Staindl, 24 Jahre
Werkstudent am Institut für Baubetrieb und Bau­management an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen

In meinem Hochschulalltag nutze ich Goodnotes für flexible, mobil abrufbare Notizen sowie Autodesk Revit, da die 3D-Modellierung deutlich zeiteffizienter als händisches Zeichnen ist und komplexere Informationen liefert. Den größten Nutzen von KI sehe ich in einer automatisierten Notizenerstellung, damit ich mich in Vorlesungen besser auf das Zuhören konzen­trieren kann. Für meinen künftigen Beruf als Bau­ingenieurin könnte KI zudem helfen, Dokumente von Altbauten zu analysieren und in heutige Standards zu übertragen, was Zeit spart und die Fehlerquote durch lückenlose Analysen verringert. Zur Wissens­aneignung nutze ich Plattformen wie SimpleClub und Linked­In Learning, um mir Themen eigenständig via Video beizubringen und meine Selbstorganisation zu schulen. Meine Hochschule bietet zudem hybride Lehrveranstaltungen und das Modell des Flipped Classrooms an. Dieses Format schätze ich besonders, da es durch Quizze und interaktive Übungen eine kreative Wissensvermittlung ermöglicht. Der direkte Austausch mit meinen Kommiliton*innen erlaubt es mir, verschiedene Sichtweisen kennenzulernen und komplexe Themen dadurch schneller und umfang­reicher zu verstehen.

Chiara Lammenett, 20 Jahre
Studentin im Internationalen Bauingenieurwesen, Hochschule Mainz

In meinem Arbeitsalltag nutze ich intensiv das Projektmanagement-Tool Asana, um Veranstaltungen zu planen und Deadlines im Team zu koordinieren. Ein großer Vorteil zeigte sich bei einem kurzfristigen Personalausfall: Da alle Informationen und Dateien zentral und aktuell hinterlegt waren, konnten wir das Event ohne Verzögerungen erfolgreich durchführen. Den größten Nutzen von KI sehe ich in der Text­erstellung für Social Media, Websites und die Öffentlichkeitsarbeit. Zudem könnte KI uns künftig bei der Erstellung von Angeboten unterstützen, indem sie auf Basis von Kundenfragebögen Entwürfe generiert. Das spart Zeit, sichert Einheitlichkeit und schafft mehr Raum für die individuelle Beratung. Bei der Weiter­bildung setze ich auf Eigeninitiative: YouTube bietet mir schnelle, praxisnahe und visuelle Einblicke in Eventmanagement und digitale Tools. Zusätzlich vertiefe ich mein Wissen aktuell über LinkedIn Learning, um mich eigenständig weiterzuentwickeln. In der Berufsschule schätze ich hybride Lernformen, die eine flexible Teilnahme ermöglichen. Auch Microlearning-Einheiten empfinde ich als sehr hilfreich, da sie Inhalte kompakt vermitteln und eine flexible Wiederholung erlauben.

Fabiola Freimuth, 24 Jahre
24 Jahre, Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau, Macromedia Akademie GmbH, Stuttgart
 Macromedia Akademie GmbH, Stuttgart